Samstag, 11. September 2010

Traumfänger...


...daran erinnert dieses Ding einen Kollegen, der Bernd und mich bei der Aussetz- und Fotoaktion begleitete. Und so ist es jetzt unter diesem Namen auf meinem Computer abgespeichert.

Bevor ich nämlich von Bernd die Fotos bekomme, hinterlässt eine befüllte Box noch gar keine Spuren im Computer - das ist schon ziemlich ungewöhnlich dieser Tage, sogar bei mir.

Beim Befüllen der vorigen Schachtel war ich ein bißchen in Bedrängnis gewesen:
ich hatte einfach nicht so viele Dinge gefunden. Nicht in der jetzt schon etwas ausgesuchten Bastellade, und schon gar nicht auf der Straße. Kann man auf Befehl finden? Suchen ist ja gar nicht der geeignete Weg, oder sollte ich immer suchend durch die Gegend laufen? Ich weiss also nicht genau, wie es gegangen ist, diesmal gibt es genug Fundstücke für eine ordentliche Füllung und eine Umgarnung dazu:
der ölig, schmutzige Ring lag auf einer Kreuzung, 
die rostigen Nägel auf der Donauinsel, 
das Alufolienschnipsel hat irgendwie die lange Zeit seit meinem letzten Kebap im Büro überdauert, 
die Box selbst enthielt ursprünglich Krautfleckerl (und wer jetzt an meine Kollegin Michi denkt, hat recht!), 
die Flaumfeder fand ich nach einem nächtlichen Picknic in der Wiese, sie war meiner Begleiterin aus der Krone geschwebt (...das klingt zauberhaft, und so war es auch)
das füllfeder-artige Ding war im Gras neben der Ausstellungsstrasse.
Papierkärtchen, Slipeinlage und rote Lamettafäden sind aus dem Bastelfundus, 
und das Herz links neben dem Stift lag auch auf der Straße. 

Finden macht Spaß, besonders wenn eine weiß, wie sie die kuriosen Teile weiter verwenden wird!

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