Nach den beiden mit Hygieneartikeln bestückten und recht freakigen Boxen geht es im Land der Schachteln wieder braver zu. Die Bauteile dieser Füllung, die mit Hygieneartikeln in Berührung gekommen sind, habe ich gut getarnt. Die Schachtel selbst und die freundliche Kuh sollen -wenn überhaupt etwas Spezielles- dann gepflegte Harmlosigkeit ausstrahlen. Und gutes Essen (ja, da sind roten Linsen und Polenta in den Döschen links und rechts) ist ja auch was Beruhigendes.Für´s erste habe ich mich selbst zurückgepfiffen, was aber nicht heisst, dass nicht doch wieder Tampons und Slipeinlagen in den Boxen auftauchen könnten (ich habe ja noch so viele, die verarbeitet werden wollen) - wenn mir der Sinn nach Abenteuer steht.
Der Platz, an dem die Schachtel hängt, ist ein Ort der Erholung. Ruhe auch hier, und es ist eine Reaktion auf einen Fehler, der mir beim Aufhängen der vorigen Box unterlaufen ist: die wunderschöne abgeschlagene Ziegelwand geht nach oben hin in ein gediegenes Jahrhundertwendehaus über. Schlechte Idee! Hausmeisterterritorium! Es hat nicht lange gedauert und die Box war weg, und ich bin doch ziemlich sicher, dass sie in einem Mistkübel gelandet ist.
An manchen Tagen kann mich der Gedanke, dass ich bei diesem Projket ziemlich oft einfach für den Müll arbeite, ziemlich frustrieren. Das vergeht, und ich weiss ja, dass es auf der Strasse nicht zugeht wie im Museum. Davon könne andere dramatischere Geschichten erzählen.

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